Entwicklung auf Personen-Ebene / Moderation und Ergebnissicherung

Moderation und Ergebnissicherung in Meetings

Moderation bedeutet, Workshops planen, durchführen, Ergebnisse sichern. Der Moderator lernt eine Gruppe durch verschiedene Arbeitsphasen zu leiten: Zieldefinition, Problemanalyse, Ideenfindung, Herstellen von Konsens und die Vereinbarung von Maßnahmen.
Der Moderator steuert den Gruppenprozess durch Fragetechniken, die zu einer gemeinsamen Meinungsbildung und Prioritätensetzung führen.



MODERATOREN - TRAINING (2 Tage)

Situation:
Die Häufigkeit und Dauer der Gruppenarbeit in Form von Meetings, Konferenzen und Projekten etc. steigen; ebenso steigt die Anzahl der Teilnehmer. Die Ursachen für diese quantitativen Phänomene sind vielfältig: wichtigster Faktor ist die steigende Produkt-/ Marktkomplexität. Sie fordert ein flexibles Unternehmen, das schnell auf Kundenwünsche reagieren kann. Die Qualität der Meetings lässt sich jedoch verbessern.

Wer kennt dies nicht aus der Gruppenarbeit aus Meetings und Konferenzen:
• die Diskussion ufert aus, der "rote Faden" geht verloren
• es werden keine Prioritäten gesetzt
• an der Diskussion beteiligen sich wenige
• die gewünschte Kreativität wird nicht freigesetzt
• die Ergebnisse werden nicht festgehalten

Wer solche Probleme vermeiden möchte, sollte die Moderationstechnik nutzen. Sie hilft Themen zeiteffizient zu strukturieren und ergebnisorientiert zu bearbeiten.

Ziel:
Die Teilnehmer können die Moderation durchführen und die Handlungsfähigkeit der Gruppe sicherstellen. Der Moderator wird zum Experten für sachbezogene und den Teilnehmer motivierende Fragestellungen. Im Mittelpunkt des Trainings steht die Vermittlung von moderatorischen Frage- und Ergebnissicherungs-Instrumenten für verschiedene Problem-Bearbeitungsphasen.

Inhalt:
Das Training beginnt mit der Durchführung einer Moderationssequenz durch die Trainer. Diese Moderation dient den Teilnehmern als Modell. In kleineren Gruppen werden Arbeitsthemen vertieft und Schritt für Schritt zu einer Moderationssequenz transformiert. Ein Großteil des Trainings besteht aus einem Wechsel zwischen Methoden-Inputs im Plenum und deren Umsetzung in der Kleingruppe.

Wir vermitteln:
• die Kunst, gute moderatorische Fragen zu erfinden
• Fragestellungen, die eine Problemdifferenzierung und Vertiefung herbeiführen und Prioritäten sichtbar machen
• die Dramaturgie/Struktur eines Workshops (vom warming-up bis zum Ausstieg)
• Ergebnissicherungsinstrumente, wie z.B. Themenspeicher, Maßnahmenszenario, Tätigkeitskatalog.

Nach Fertigstellung der Moderationssequenzen moderiert jede Kleingruppe ihr Thema mit anschließender Auswertung durch das Plenum.

Nutzen:
Das Training versetzt die Teilnehmer in die Lage, eine mehrstündige Moderation durchzuführen und die Handlungsfähigkeit der Gruppe sicherzustellen in Form einer präzisen Ergebnisformulierung. Der Moderator entwickelt im Vorfeld eine Gesprächsstruktur durch Fragestellungen, um alle Gruppenmitglieder einzubeziehen. Als methodischer Helfer ermöglicht er der Gruppe, sich selbst den Weg zur Problemlösung zu bahnen. Nur wer seine eigenen Zielvorstellungen einbringen kann, wird sich später mit dem Ergebnis der Gruppenarbeit identifizieren.