Gebäude-Gestaltung / Nutzerorientierte Bedarfsplanung

Nutzerorientierte Bedarfsplanung

Die Gebäudeinvestition muß die Entwicklung des Unternehmens, das Verhalten der Mitarbeiter und den Arbeitsprozess unterstützen - das ist das Ziel der nutzerorientierten Bedarfsplanung.

Viele Firmen haben erkannt, dass der Um- / An- oder Neubau eine gute Gelegenheit ist, ihre Organisation zu verbessern. Ein schwieriger Schritt in diesem Zusammenhang ist die richtige Einschätzung der langfristigen Unternehmensentwicklung und die damit verbundenen architekturrelevanten Anforderungen.

Auf Grundlage von Aussagen aus der strategischen Gebäudeentwicklung werden die architekturrelevanten Anforderungen formuliert - die Bedarfsplanung wird erarbeitet.

Wie soll sich das Unternehmen im Gebäude widerspiegeln? Die räumliche Zuordnung der Bereiche, Abteilungen und schließlich der einzelnen Arbeitsplätze werden erarbeitet. Welche Räume gehören zu einem Team und müssen deshalb in unmittelbrer Nähe liegen? Benötigt das Unternehmen Einzelbüros, Teambüros, Kombibüros oder ganze Raumlandschaften mit Projektbereichen und Workshopräumen?

Insgesamt geht es um die Entscheidung für das richtige Büroraumkonzept, es geht um die Auswahl der richtigen Büroraumtypen und deren Zuordnung für die Bereiche/Abteilungen und Teams. Wo sind kurze Wege erforderlich, welche Räume müssen bereichsübergreifend funktionieren? Unternehmensorganisation und Gebäude müssen einander entsprechen!

Ergebnis der nutzerorientierten Bedarfsplanung sind Raumdiagnosen mit Anordnung von Räumen und Funktionen; ein Raum- und Funktionsprogramm:

Funktionsschema

Flächenbedarf mit Raumprogramm (verständliche Darstellung)